Der Satz, der fast immer stimmt
Vielleicht kennst du diesen Satz von dir selbst. „Ich esse doch fast nichts.“ Und das Berührende daran ist: Er stimmt fast immer. Du isst bewusst Salat statt Pommes, du greifst zum Vollkornbrot statt zur Semmel, du machst regelmäßig Sport. Und trotzdem verändert sich auf der Waage wenig oder gar nichts. Das ist zermürbend, besonders wenn man sich wirklich Mühe gibt.
Das Dressing über dem Salat, die Semmel dazu, der kleine Keks zwischendurch beim Kaffee mit einer Freundin. All das läuft nebenbei, fast unbemerkt. Nicht, weil dir Disziplin fehlt, sondern weil sich über Jahrzehnte Gewohnheiten eingeschlichen haben, die so selbstverständlich geworden sind, dass sie im Kopf gar nicht mehr als Essen zählen. Studien zeigen, dass rund 97 Prozent unseres Verhaltens automatisiert abläuft, ganz ohne bewusste Entscheidung. Das heißt, du kämpfst nicht gegen zu wenig Willenskraft, sondern gegen tief verankerte Automatismen. Das ist ein wichtiger Unterschied, und ich wünsche mir, dass du dir das immer wieder bewusst machst, wenn du gerade wieder streng mit dir bist.
Gerade jetzt, wo die Kinder aus dem Haus sind und die Wechseljahre hinter dir liegen, beginnt oft ein neuer Lebensabschnitt. Endlich wieder Zeit und Kopf für dich selbst, könnte man meinen. Umso frustrierender fühlt es sich an, wenn der Körper dann nicht mitspielt. Viele Frauen erzählen mir, dass genau in dieser Lebensphase der Wunsch nach einem echten Neuanfang besonders stark ist. Und gleichzeitig ist die Scham oft am größten, weil man ja eigentlich schon alles versucht hat und sich fragt, warum es bei einem selbst nicht funktioniert. Ich möchte dir sagen, damit bist du wirklich nicht allein.
Warum Diäten und Sport allein nicht reichen
Vielleicht hast du auch schon Diäten hinter dir, die kurzfristig funktioniert haben, und danach kam das Gewicht zurück. Vielleicht hast du dich zum Sport motiviert, und sobald der Alltag wieder stressiger wurde, verschwand auch das Training und mit ihm die mühsam erkämpften Kilos. Wenn du das kennst, weißt du, wie entmutigend dieser Kreislauf sein kann.
Das liegt nicht daran, dass du es nicht ernst genug gemeint hättest. Es liegt daran, dass diese Ansätze am eigentlichen Essverhalten nichts verändern. Sie kompensieren es nur für eine Weile. Solange die eigentliche Ursache im Verborgenen bleibt, kommt das alte Muster früher oder später zurück, so wie ein Gummiband, das man dehnt und das sich danach wieder zusammenzieht. Das ist kein persönliches Versagen. Es ist einfach die logische Folge davon, dass an der Oberfläche gearbeitet wird und nicht an der Wurzel.
Kontrolle in der Hypnose, was wirklich passiert
Vielleicht denkst du bei dem Wort Hypnose jetzt an etwas Fremdes oder sogar Beängstigendes. „Das ist doch nichts für mich, ich verliere doch nicht gerne die Kontrolle.“ Diese Sorge ist mir sehr vertraut, und ich nehme sie sehr ernst. Fast jede Klientin, die zu mir kommt, spricht das früher oder später an.
Die Wahrheit ist: In der Hypnose bist du die ganze Zeit über bei vollem Bewusstsein. Du schläfst nicht, du bist nicht weg, im Gegenteil, dein Geist ist wach und aufmerksam. Du entscheidest selbst, was du für dich annimmst und was nicht. Dein Verstand behält dabei immer sein Vetorecht. Nichts wird dir eingeredet, was sich für dich nicht stimmig anfühlt.
Ich beschreibe Hypnose gerne als eine Art Turbo für Veränderung. Sie soll dir nicht helfen, dich noch mehr zu quälen oder noch mehr Disziplin aufzubringen. Sie öffnet vielmehr einen ruhigeren, tieferen Zugang zu den Mustern, die dein Essverhalten seit Jahren mitsteuern, oft ohne, dass du es bewusst bemerkst. Viele Klientinnen sagen mir danach, wie erleichternd es war, endlich zu verstehen, warum sie sich so verhalten haben, wie sie es taten.
Der erste Schritt: ursachenorientiert, individuell und ganz unverbindlich
Was mir dabei besonders wichtig ist, ich arbeite ursachenorientiert und ganz individuell auf dich abgestimmt. Es geht nicht darum, dir eine weitere Diät oder einen starren Ernährungsplan überzustülpen, sondern gemeinsam und in aller Ruhe herauszufinden, wo bei dir die eigentlichen Ursachen liegen. Sei es alter Stress, angelernte Gewohnheiten aus dem Familienalltag oder ein Essverhalten, das sich über die Jahre als Ausgleich eingeschlichen hat.
In der Hypnosearbeit setzen wir genau dort an:
- Ein realistischeres Sättigungsgefühl entwickeln
- Bewusster essen statt nebenbei
- Neue, gesunde Routinen etablieren, die sich stimmig anfühlen statt erzwungen
Dein unverbindlicher erster Schritt
Der erste Schritt dahin ist unverbindlich und ganz ohne Druck. In einem kostenlosen Vorgespräch von etwa 30 Minuten, persönlich in Ilz oder Wien, oder bequem online, schauen wir gemeinsam und in Ruhe, ob und wie ich dich auf deinem Weg begleiten kann. Wie schnell oder wie stark sich bei dir etwas verändert, ist immer individuell, und ich möchte dir hier nichts versprechen, was ich nicht halten kann. Aber viele Klientinnen berichten mir, dass sich ihr Verhältnis zum Essen spürbar entspannt, sobald die eigentlichen Ursachen nicht mehr im Verborgenen wirken, sondern endlich ans Licht kommen dürfen.
Was wäre, wenn der nächste Schritt nicht noch mehr Disziplin bedeutet, sondern einfach ein ehrliches Gespräch mit jemandem, der wirklich zuhört?
